Bonusheft, Heil- und Kostenpläne, Jahreswechsel: Warum die letzten drei Monate des Jahres jede Praxis an ihre Grenzen bringen und wie Sie entspannt durchs Ziel kommen.

Der Herbst ist da. Die Blätter fallen, die Kürbissuppe dampft, und in den Zahnarztpraxen läutet leise ein Alarm, den nur das Praxisteam hört: Das vierte Quartal hat begonnen. 

Plötzlich klingelt das Telefon, als gäbe es etwas zu gewinnen. Patientinnen und Patienten, die sich seit Februar nicht gemeldet haben, erinnern sich schlagartig daran, dass ihre Zähne existieren. Und dass im Bonusheft noch ein Stempel fehlt. Und dass die Krone vielleicht doch nicht bis nächstes Jahr warten kann. Willkommen im Quartal 4. Hier ist alles ein bisschen mehr: mehr Termine, mehr Papier, mehr Kaffee. 

Der Stempel-Sturm - Das Bonusheft ist der heimliche Star des Jahresendes. Wer seine Kontrolluntersuchung im laufenden Kalenderjahr nicht nachweisen kann, riskiert den Bonus beim Zahnersatz. Bei Erwachsenen reicht ein Eintrag pro Kalenderjahr, bei Kindern und Jugendlichen sind es zwei.Dabei gilt: Der Stempel gibt es nur für eine erbrachte Kontrolluntersuchung (BEMA-Nr. 01 bzw. IP1). Füllung ohne Untersuchung? Kein Stempel. Und fehlt ohne guten Grund ein Jahr, ist der Bonus erst nach fünf neuen lückenlosen Jahren wieder da. Eine Ausnahme gibt es nur beim Höchstbonus nach zehn Jahren: Ein einmaliges Versäumnis kann folgenlos bleiben, wenn die Patientin oder der Patient es gegenüber der Kasse schlüssig begründet.Das Praxisteam weiß das alles. Die Patienten nicht. Also erklärt es Ihr Team. Jeden Tag. Im Dezember ungefähr 400 Mal. 

Und dann kommt der 1. Januar 2027Als wäre das nicht genug, hat der Gesetzgeber dem Quartal 4 2026 noch eine Extraportion Spannung spendiert. Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sinken die Festzuschüsse für Zahnersatz zum 1. Januar 2027 um zehn Prozentpunkte: 
ohne Bonusheft: von 60 auf 50 Prozent
mit 5 Jahren lückenlosem Bonusheft: von 70 auf 60 Prozent
mit 10 Jahren lückenlosem Bonusheft: von 75 auf 65 Prozent

Die Härtefallregelung bleibt unverändert.Und jetzt kommt der Teil, der aus einem normalen Dezember einen Krimi macht: Entscheidend ist nicht der Behandlungstermin, sondern das Bewilligungsdatum der Krankenkasse. Wurde der Festzuschuss vor dem Stichtag bewilligt, gelten die alten, höheren Sätze weiter, auch wenn der Zahnersatz erst 2027 eingegliedert wird.

Übersetzt heißt das: Jeder Patient mit anstehendem Zahnersatz hat plötzlich einen Grund, den Heil- und Kostenplan sofort zu wollen. Am besten gestern.
Und die Krankenkassen brauchen für die Genehmigung erfahrungsgemäß einige Wochen wenn sich etwas ändert, und zwar genau dann, wenn dort auch alle anderen gleichzeitig einreichen. 

Der Heil- und Kostenplan hat ein Haltbarkeitsdatum - Als wäre das noch nicht spannend genug: Ein genehmigter HKP ist sechs Monate gültig. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Eingliederung, nicht die Präparation. Wird es knapp, muss die Verlängerung bei der Krankenkasse innerhalb der sechs Monate beantragt werden. Ein "Wir haben da mal telefoniert" hat vor Gericht schon nicht gereicht. Wer im Quartal 4 kräftig HKPs durchschleust, hat im Frühjahr also gleich noch ein Wiedervorlage-Thema. Herzlichen Glückwunsch. 

Was das für Ihren Praxisalltag bedeutet - Stellen Sie sich einen ganz normalen Dezembertag vor:
07:45 Uhr: Die erste Patientin steht vor der Tür. Bonusheft? Zuhause vergessen
09:30 Uhr: Der dritte HKP des Vormittags wartet auf Unterschrift, Befund und Kostenaufstellung
11:15 Uhr: Die Kasse ruft zurück. Es fehlt eine Angabe
14:00 Uhr: Ihr Team überlegt, ob man Kaffee intravenös anbieten kann
17:30 Uhr: Die Abrechnung des Quartals wartet. Sie wartet geduldig. Sie wird nicht kleiner.

Und genau hier kommt das Spannende: Die Behandlung ist Ihr Fachgebiet. Die Abrechnung ist meins. Geben Sie ab, was Sie nicht lieben müssen Seit über 20 Jahren lebe ich Abrechnung in der Zahnmedizin: GOZ, BEMA, Heil- und Kostenpläne, Kostenvoranschläge, Honorarkonzepte. Mit MedDent Solutions übernehme ich das für Sie,  ganz entspannt aus der Ferne.

Was das für Sie ändert: Ihr Team atmet auf. Die Abrechnung läuft im Hintergrund, während vorne die Patienten versorgt werden. Nichts bleibt liegen. Sauber erstellte Pläne und Rechnungen, rechtzeitig und vollständig. Honorar, das nicht auf der Strecke bleibt. Ein geschulter Blick findet Leistungen, die im Alltagstrubel gern mal untergehen. Wissen fürs Team. Wer möchte, bekommt gleich eine Schulung dazu.

Das Beste: Sie müssen nicht bis Januar warten, um zu merken, wie gut sich ein freier Dezember anfühlt.


Fazit - Das Quartal 4 ist kein Feind. Es ist nur ein bisschen dramatisch. Mit dem richtigen Backup wird aus Jahresend-Hektik ein Quartal wie jedes andere, nur mit mehr Plätzchen im Wartezimmer. Also: Zähne zusammenbeißen? Muss nicht sein. Melden Sie sich bei MedDent Solutions, und wir klären unverbindlich, wie ich Ihre Praxis bei der Abrechnung entlasten kann. Bevor der Dezember Sie überrollt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zum Inhalt springen